Heuschnupfen, Allergien und Diabetes: Was Sie wissen und tun sollten
Seit Tagen freuen wir uns über herrlichstes Frühlingswetter. Aber der Frühling bringt nicht nur Sonnenschein, sondern für viele auch Heuschnupfen und andere lästige allergische Reaktionen mit sich. Menschen mit Diabetes stehen vor besonderen Herausforderungen. Hier erfahren Sie, was im März schon blüht und worauf Sie als Allergiker achten sollten:
Frühlingserwachen: Allergien im März und April
Im frühen Frühling treten in Bayern vor allem folgende Allergien auf:
- Haselpollen: Diese gehören zu den ersten Pollen der Saison und können bereits im Februar fliegen, erreichen jedoch im März oft ihre höchste Belastung.
- Erlenpollen: Auch die Erle beginnt im März zu blühen und trägt zur Pollenbelastung bei.
- Birkenpollen: Ab Mitte März beginnt die Birke mit ihrem Pollenflug, der bis in den April anhält. Birkenpollen sind besonders allergen und betreffen viele Allergiker.
- Eschenpollen: Diese Pollen kommen ebenfalls im März hinzu und können die Symptome verstärken.
- Pappel- und Hainbuchenpollen: Diese Pflanzen tragen ebenfalls zur allergenen Belastung in dieser Zeit bei.
- Gräser und Roggen: Gräser und Roggen nehmen ihren Pollenflug verstärkt im April auf.
Die Kombination dieser Pollen kann für Allergiker eine erhebliche Herausforderung darstellen, da sie Symptome wie Niesen, juckende Augen und eine laufende Nase hervorrufen. Es ist ratsam, die Pollenflugvorhersagen zu verfolgen und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen zur Linderung der Symptome zu ergreifen.
Wechselwirkungen beachten
Allergien können den Blutzuckerspiegel bei Menschen mit Diabetes beeinflussen. Der Körperstress durch allergische Reaktionen kann zu erhöhten Werten führen. Gleichzeitig können manche Allergiemittel den Blutzucker verändern.
Klug medikamentieren
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über geeignete Allergiemedikamente. Einige, besonders kortisonhaltige Präparate, können den Blutzucker erhöhen. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Sie.
Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
Allergien können zu Dehydrierung führen - gefährlich für Menschen mit Diabetes. Trinken Sie ausreichend Wasser, um Symptome zu lindern und den Blutzucker stabil zu halten.
Umgebung optimieren
Reduzieren Sie Allergene in Ihrem Zuhause. Nutzen Sie Luftfilter, reinigen Sie regelmäßig und halten Sie an Pollentagen die Fenster geschlossen.
Ernährung anpassen
Bestimmte Lebensmittel können Allergiesymptome verstärken. Achten Sie auf Ihre individuellen Trigger und passen Sie Ihre Ernährung entsprechend an.
Mit der richtigen Strategie meistern Sie Allergiesaison und Diabetes-Management. Haben Sie Fragen? Wir in der Diabetologischen Schwerpunktpraxis Rosenheim sind für Sie da!